Torwart fängt massig Lob ein

Weiherhammer. (bk) „Heute gilt es die fleischgewordene Symbiose des Alt-Herren-Fußballs in der TSG zu ehren“, sagte sportlicher Leiter Rainer Niewerth bei der Laudatio für Karl-Heinz Hasler. „600 Spiele hat er zu 110 Prozent zum Wohl der Mannschaft absolviert. Jede Partie machte ihn besser, und so ist er zu einem der besten Torhüter der Region geworden.“
Als AH-Leiter ehrte Hasler dann Niewerth für das 250. Spiel. Niewerth half in der zweiten Mannschaft aus, war B-Jugendtrainer, Vize-Abteilungs und ist seit 2010 Sportlicher Leiter. „Du hast dich trotz großer Beschwerden in den Dienst des Teams gestellt.“ 200 Spiele hat Markus Fillinger auf dem Konto. Seit 1985 hat er alle Mannschaften durchlaufen und ist seit 2007 für die AH in der Abwehr fast unersetzlich. Obwohl für Fillinger jedes Match ein Auswärtsspiel sei, da es ihn zur Familiengründung nach Irchenrieth verschlagen habe, stehe er treu zur TSG, die gegen Luhe-Wildenau einen 3:2 Kirwasieg feierte.

ehrung hasler 600

„Euer Einsatz ist aller Ehren wert“, dankt TSG-Fußballchef Christian Härtl den drei AH-Stützen Rainer Niewerth, Karl-Heinz Hasler, Markus Fillinger mit zweitem Spielführer Thomas Brünnig (von rechts).

TSG Weiherhammer AH : SG Luhe-Markt / -Wildenau 3:2 (2:1)

Im Kirchweihspiel wollte die TSG einen versöhnlichen Abschluss der Saison 2018, die Höhen und Tiefen hatte. Erstmals in 2018 hatte die TSG fast den gesamten Kader zusammen und sie begann das Spiel kontrolliert und abgeklärt. Über Passgenauigkeit wollte die TSG dem Gegner die Konterstärke – wie in 2016 geschehen – nehmen. Nachdem die Überlegenheit der TSG, vor allem über ihre schnellen Außen, zunahm, ergaben sich die ersten Chancen, aber wie meistens in 2018, wurden diese vergeben. Die Führung der TSG durch J. Biller nach 15 Minuten kam etwas glücklich zustande. Nachdem er sich energisch auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, landete sein Schuss am Pfosten und überschritt dann mit Hilfe des TW die Linie. In der Folge verpasste es die Heimmannschaft, das Ergebnis auszubauen. Selbst größte Chancen wurden vergeben. Der Gast versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen, doch der „letzte“ Ball wurde zu ungenau gespielt. In der 30.Minute folgte dann doch der überraschende Ausgleich. Nach einem Eckball herrschte ein Durcheinander in der TSG- Abwehr und nach zwei Kopfballstafetten landete der Ball zum 1:1 im Tor. 5 Minuten vor der Halbzeit köpfte J. Biller nach einem missglückten Abwehrversuch per Bogenlampe das 2:1. Da die SG nur 11 Spieler hatte und ein Spieler angeschlagen war, fand zur Halbzeit eine TW-wechsel statt. Am Spielverlauf endete sich wenig. Aus dem Nichts entstand 10 Minuten nach der Halbzeit das 3:1: T. Krämer nahm in halblinker Position an der Strafraumgrenze den Ball an und „löffelte“ ihn gefühlvoll in den Winkel. Die letzen 20 Minuten spielte die TSG in Unterzahl und versuchte daher aus einer massierten Abwehr über Konter zum Erfolg zu kommen. Die Konter wurden jedoch nicht erfolgreich zu Ende gespielt. 10 Minuten vor Schluss kam die SG nach einer scharfen Flanke von rechts und einem am langen Pfosten ungedeckten Spieler zum Anschlusstreffer. Zwei weitere Möglichkeiten vergab die SG. Ch. Härtl hatte kurz vor Schluss bei einem direkten Freistoß mit einem Lattentreffer Pech. Die letzen Minuten konnte sich die TSG nochmals befreien und das Spiel offen gestalten.

Fazit: Ein verdienter Sieg zur Kirchweih in einem sehr fairen und freundschaftlichen Spiel. Das Auslassen von Großchancen zieht sich wie ein roter Faden durch diese Saison.

Aufstellung: Hasler, Härtl, Fillinger, Rosenberger, Funke, Brünnig Th., Kraus J., Biller J., Niewerth, Helgert, Windisch, Säckl, Brandl, Krämer.

Torschützen: Krämer, 2 x Biller J.

SV Kohlberg AH  :  TSG Weiherhammer AH   0:3

Fazit: Ein überlegener Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison 2018. Das erste „zu Null“ – Spiel in der laufenden Saison, und das erstmalig ohne den etatmäßigen Torwart.

Aufstellung: Härtl, Fillinger, Rosenberger, Gollwitzer, Funke, Brünnig Th., Rast, Kraus J., Biller J., Bauer M., Schottenhaml, Schwarzmeier, Brandl.

Torschützen: Brünnig Th., 2 x Biller J.

SC Kirchenthumbach AH : TSG Weiherhammer AH 1:3 (1:2)

Im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres 2018 war die TSG von Anfang an überlegen. Der SC versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Nach ersten Chancen von Seiten der TSG tauchte nach 10 Minuten der SC-Stürmer plötzlich vor dem TW auf, der glänzend hielt. Im Gegenzug spielte die TSG einen langen Ball aus dem Mittelfeld auf M. Windisch und dieser erzielte mit einem tollen Heber über den TW das 0:1. Weiteren Toren war die Latte oder die Spieler sich selbst im Weg. Durch die Offensive wurde teilweise die Deckungsarbeit vernachlässigt. Nach einem Konter des SC und einer langgezogenen Flanke stand deren Stürmer goldrichtig und köpfte zum überraschenden Ausgleich ein. Kurz vor der Pause – nach weiteren vergebenen Chancen – drosch G. Rosenberger einen abgewehrten Ball mit links zum 1:2 ins Tor. Nach der Pause das gleiche Bild. Wieder war der Pfosten im Weg, weiter Chancen hielt der TW oder wurden vergeben. Der SC versuchte weiterhin mit Konter über die hochstehende TSG-Defensive zum Ausgleich zu kommen. Ein eigentliches reguläres Tor der TSG erkannte der Schiedsrichter wegen angeblichem Abseits ab. 3 Minuten vor Spielende gelang M. Windisch von links mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck das erlösende 1:3.

Fazit: Ein sehr faires Spiel. Das Herausspielen der Torchancen war sehr gut, die Verwertung mangelhaft.

Aufstellung: Hasler, Helgert, Fillinger, Rosenberger, Gollwitzer, Funke, Säckl, Rast, Kraus J., Krämer, Windisch, Schottenhaml, Niewerth.

Torschützen: Rosenberger, 2 x Windisch.

SV Parkstein AH : TSG Weiherhammer AH 3:3 (1:1)

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn unmittelbar nach dem Anstoß erzielte T.Krämer mit dem 1.Torschuss, unter gütiger Mithilfe eines Abwehrspielers, das 0:1. Die TSG spielte weiter offensiv und der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Die gelegentlichen Konter des SV brachten keine Gefahr für das TSG-Gehäuse. Nach 30 Minuten wurde die TSG in ihren Offensivbemühungen mit dem 0:2 belohnt, dass der Schiri jedoch auf Intervention des SV zurück nahm (eine sehr strittige Abseitsentscheidung, da an der Torauslinie Nähe Eckfahne noch ein Abwehrspieler stand). Fast mit dem Gegenzug erzielte der SV den Ausgleich, was zu Protesten seitens der TSG führte, da der Torschütze im Abseits stand. Bis zum Halbzeitpfiff war das Spiel nun ausgeglichen. Nach der Halbzeit presste der SV die TSG in deren eigenen Hälfte und diese klärte nur noch mit langen Bällen. Nach einer unübersichtlichen Situation im TSG-Strafraum und mehreren Klärungsversuchen fiel der Ball erneut einem SV-Spieler vor die Füße und dieser hatte kein Problem, den Ball zum 2:1 über die Linie zu bringen. Die TSG fand weiterhin nicht in ihr Spiel - der „letzte“ Ball kam nicht an - . 5 Minuten später wurde im Mittelfeld der ballführende Spieler nicht angriffen und sein Weitschuss landete nicht ganz unhaltbar in den Maschen zum 3:1. Weitere 5 Minuten später das mögliche 4.Tor, das jedoch gerade noch vereitelt werden konnte. Nun wachte die TSG wieder auf und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Die Abwehr wurde entblößt und der Druck nach vorne erhöht. Nachdem der TW noch einige Torchancen vereiteln konnte, erzielte T. Krämer 15 Minuten vor Schluss den verdienten Anschlusstreffer. Die wenigen Konter des SV waren zwar gefährlich, führten jedoch zu keiner Resultatsänderung. 5 Minuten vor Schluss setzte sich T. Krämer über links durch und sein Schuss landete im langen Eck. Danach verteidigte die TSG das Unentschieden bis zum Schlusspfiff.

Fazit: In einem großenteils fairen Spiel ein Unentschieden mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die anfänglich gute Spielweise, dann der Tiefschlaf fast der gesamten Mannschaft und die Aufholjagd zum Schluss.

Aufstellung: Hasler, Rosenberger, Gollwitzer, Funke, Härtl, Brünnig Th., Rast, Kraus J., Krämer, Schottenhaml, Schwarzmeier, Bauer M., Brandl, Niewerth.

Torschütz: 3 x Krämer.

Nachtrag zum Spiel gegen SV Parkstein:
Mitte der 2. Halbzeit musste das Spiel unterbrochen werden, da ein Flitzer (angezogen) glaubte, der kürzeste Weg in die Kneipe ist der gerade Weg quer über den Fußballplatz.