TSG Weiherhammer AH - SG Wernberg AH 2:2 (0:0)

Die TSG wurde von Anfang an in die Defensive gedrängt und konnte nur reagieren. Der Gast erarbeitete sich durch läuferische Überlegenheit einige Chancen, die jedoch leichtfertig vergeben oder vom TW zunichte gemacht wurden. Bei gelegentlichen Kontern der TSG, vor allem über die rechte Seite, fehlte beim Flanken die Präzision und beim Spiel durch die Mitte das Durchsetzungsvermögen. Die SG ließ den Ball und Gegner laufen, die Abwehr hatte Schwerstarbeit zu verrichten.
Nach der Pause das gleiche Bild. 15 Minuten nach Spielbeginn erzielte die SG nach einem Freistoß von der linken Seite und einem Durcheinander im Strafraum das 0:1. Die SG drängte weiter. Dadurch ergaben sich für die TSG Kontermöglichkeiten. Nach einem Foul im Strafraum wurde der berechtigte 11-Meter mit Wucht (B. Rast) zum schmeichelhaften Ausgleich verwandelt. Die SG ließ sich davon nicht beeindrucken und erarbeitete sich weitere Chancen. Bei einem scharfen Schuss von der rechten Seite entglitt dem TW der Ball und im Nachsetzen erzielte der Gast 10 Minuten vor Spielende das 1:2. Die TSG wollte das letzte Spiel der Saison und Kirchweihspiel nicht verlieren und öffnete die Abwehr. 2 Minuten vor Spielende traf J. Biller nach einer Flanke von rechts per Direktabnahme zum glücklichen Unentschieden.
Fazit: In einem kampfbetonten Spiel gegen eine läuferisch und spielerisch überlegene Mannschaft ein glückliches Unentschieden.
Einige TSG-Spieler sollten sich nach dem Anschauungsunterricht beim letzten Spiel für die Saison 2018 Gedanken machen!!!
Aufstellung: Hasler, Horn, Helgert A., Fillinger, Rosenberger, Rothmeier, Rast, Brünnig Th., Windisch, Niewerth, Schottenhaml, Krämer, Biller J., Posset, Schwarzmeier.
Torschützen: Rast, Biller J.

SG Luhe-Markt/-Wildenau AH : TSG Weiherhammer AH 2:0 (1:0)

Nach 5 Minuten war der Plan der TSG – aus einer gesicherten Abwehr zum Erfolg zu kommen – durch das 1:0 nach einem groben Abwehrfehler auf der rechten Seite, anschließendem Pass in die Mitte und trockenem Schuss in die linke Ecke, über den Haufen geworfen. Die SG nutzte die Verunsicherung und setzte nach, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Allmählich fing sich die TSG und hatte nach 15 Minuten die erste Chance. Aber wie bei zwei weiteren Gelegenheiten nach tollen Flankenläufen wurde das Tor verfehlt. Die TSG-Abwehr hatte mit der ständigen Rochade der Offensivspieler der SG immer wieder Probleme und hatte Glück bei einem Pfostenschuss.
Kurz nach der Halbzeit gab es einen umstrittenen Freistoß an der Strafraumgrenze, der direkt und nicht ganz unhaltbar zum 2:0 verwandelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt ging ein Ruck durch die TSG und sie spielte druckvoll nach vorne. Beste Gelegenheiten wurden vergeben. So bei einem Heber über den herauslaufenden TW, jedoch auch über das verlassene Tor. Auch bei einem tollen Solo durch die SG-Abwehr und einem „Verladen“ des TW, jedoch wurde das fast leere Tor nicht getroffen, sondern der Außenpfosten. Die SG war nur noch durch Konter gefährlich. Zwei weitere Chancen der TSG verpufften ergebnislos.
Fazit: In einem sehr fairen Spiel wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Jedoch kann man ohne Tore /Torschüsse kein Spiel gewinnen. Seit 4 Spielen zieht sich das Vergeben von Großchancen wie ein roter Faden durch die Mannschaft. Kurzfristige Absagen von Spielern bleiben ein Ärgernis.
Aufstellung: Hasler, Horn, Helgert A., Fillinger, Rosenberger, Rothmeier, Rast, Brünnig M + Th., Schottenhaml, Bauer M., Krämer, Posset, Schwarzmeier.

SpVgg Schirmitz AH : TSG Weiherhammer AH 8:0 (1:0)

Von Anfang an war die TSG in der Abwehr gefordert und stand trotz ständiger Rochade der SpVgg – Stürmer relativ sicher. Die TSG spielte von hinten sichere Bälle heraus und versuchte über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Hierbei sah der Schiri aus 50 m Entfernung Abseitsstellungen der TSG-Stürmer. Die erste Unsicherheit in der TSG-Abwehr nutzte die SpVgg zur 1:0 Führung. Die TSG befreite sich jedoch von dem immensen Druck, kam zu Torgelegenheiten, vergab sie jedoch. Zudem blieb bei einem klaren Foul im Strafraum der SpVgg die Pfeife still. Auf der Gegenseite pfiff der Schiri nach einem üblen Foul an einem TSG-Spieler Freistoß für die SpVgg. Dieser Spieler wurde übel verletzt und das Spiel war und die Saison ist eventuell für ihn zu Ende.
Nach der Halbzeit erhöhte die SpVgg den Druck und nach einem Abwehrfehler und einem folgenden Schlenzer in den Winkel stand es nach 10 Minuten 2:0. Die TSG versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen, öffnete die Deckung und bot dem Gegner Räume zu kontern. Einer davon führte zum 3:0. Der Schiri gab diesen Treffer trotz klarer Abseitsposition. Die TSG gab nicht auf, jedoch musste sie nach einem Fehler im Mittelfeld das 4:0 hinnehmen, das 5:0 wurde wiederum aus einer klaren Abseitsposition erzielt. Dazu blieb bei einem weiteren Foul im Strafraum der SpVgg wieder die Pfeife stumm. Die Treffer 7 und 8 waren Geschenke der TSG-Abwehr.
Fazit: In den letzten 5 Jahren wurde die TSG selten so verpfiffen wie in Schirmitz. Jedoch darf nach einem 2 Tore-Rückstand die Abwehr nicht so offensiv agieren und im Angriff müssen die sich bietenden Chancen besser verwertet werden.
Aufstellung: Hasler, Funke, Horn, Helgert A., Fillinger, Brandl, Rast, Rothmeier, Brünnig Th., Rosenberger, Schottenhaml, Biller J., Bauer M.

TSG Weiherhammer AH : FC Kaltenbrunn AH 1:1 (1:1)

Vor dem Spiel wurde Th. Brünnig für 400 und P. Funke für 300 Spiele in der TSG AH mit einem Blumenstrauß und Erinnerungsteller geehrt.
Nachdem der FC nur mit 9 Spielern antrat, verzichtete die TSG zumindest auf den 11 Spieler. Dem dadurch bedingten Übergewicht in der Vorwärtsbewegung der TSG begegnete der FC mit massierter Verteidigung und gelegentlichen, aber gefährlichen Kontern über die Flügel. Nachdem der beste Spieler der Gäste, TW Wagner, etliche Chancen der TSG zunichte gemacht hatte, war er nach einer Flanke von links, einer hervorragenden Ballannahme und einem ebenso gut platzierten Schuss von Ch. Härtl machtlos. Weitere große Möglichkeiten zum Ausbau des Ergebnisses wurden vergeben. Kurz vor der Halbzeit führte ein lang gespielter Freistoß des FC nach Unstimmigkeiten in der TSG-Abwehr zum Ausgleich in Form eines Eigentores.
In der 2. Hälfte verstärkte die TSG nochmals den Druck. Aber außer einem krachenden Pfostenschuss, einem Abseitstor und vielen vergebenen Chancen brachte die TSG nichts Zählbares zustande. Der FC verteidigte geschickt und blieb mit Kontern immer wieder gefährlich. Kurz vor Spielende verhinderte der TSG-TW, wieder nach einem Konter, in einer 1:1-Situation den Siegtreffer des FC.
Fazit: In einer sehr fairen Begegnung lieferte die TSG ein gutes Spiel ab und belohnte sich, trotz einer Vielzahl an Chancen, nicht. Das Abwehrverhalten in Überzahl ist ausbaufähig.

Aufstellung: Hasler, Funke, Horn, Helgert A., Härtl, Brandl, Rast, Lang M., Brünnig Th. + M., Vater R., Niewerth.

Torschütze: Härtl

TSV Püchersreuth AH : TSG Weiherhammer AH 2:0 (0:0)

Die TSG spielte wieder klassisch (mit Libero) und bekam dadurch eine gewisse Sicherheit. Die Abwehr verschob sich rechtzeitig, verteidigte geschickt, hatte aber auch Glück bei einem Pfostenschuss und einer weiteren Großchance. Dem Druck des TSV hielt die TSG stand und versuchte durch Konter über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Hierbei ergaben sich immer wieder Chancen. Die TSG kämpfte aufopferungsvoll, die Spieler halfen sich gegenseitig und bügelten die Fehler des Nebenmanns umgehend aus.
Auch in der 2. Hälfte hatte der TSV mehr vom Spiel, hatte aber auch keine zwingenden Torchancen. Die TSG hielt ihr Spielsystem aufrecht, aber durch die nachlassende Kondition, ergaben sich für den TSV immer wieder Chancen, das Tor wurde jedoch immer wieder mit letztem Einsatz verhindert. 10 Minuten vor Schluss warf sich wieder ein TSG-Spieler in einen Schuss und fälschte ihn unglücklich ins eigene Tor ab. Daraufhin gab die TSG ihre defensive Haltung auf und hatte auch zwei Chancen zum Ausgleich. Mit einem Konter in der letzten Minute gegen eine offene Abwehr erzielte der TSV das 2:0.

Fazit: Eine tolle kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft, die nicht belohnt wurde. Ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen.

Aufstellung: Hasler, Funke, Horn, Helgert A., Härtl, Brandl, Biller H., Windisch, Brünnig Th. + M, Krämer, Schottenhaml, Posset, Niewerth.

SV Altenstadt/WN AH : TSG Weiherhammer AH 6:2 (2:1)

Bei dem 1. Spiel nach vierwöchiger Sommerpause gab es für die TSG ein böses Erwachen. Mit einer nominell starken Mannschaft angetreten, hatte der SV bereits in der 2. Minute eine große Chance. Die Abwehr blieb leider im Urlaubsmodus und so lag die TSG nach 15 Minuten mit 2:0 im Rückstand. Allmählich fand die TSG ins Spiel. Im Mittelfeld wurde sicher kombiniert und erste Chancen wurden heraus gespielt, jedoch ohne Erfolg. 10 Minuten vor der Halbzeit lies Th. Brünnig aus dem Mittelfeld heraus einige Spieler stehen, den Torschuss konnte der SV-Keeper noch abwehren, im Nachschuss war aber Ch. Brand erfolgreich. Der SV verlegte sich in dieser Phase nur auf Konter. Kurz vor der Pause hatte die TSG die Riesenchance zum Ausgleich. Der Schuss wurde jedoch verzogen.
Mit Beginn der 2. Hälfte verstärkte die TSG ihre Offensivbemühungen, wurde jedoch eiskalt zum 3:1 ausgekontert. Die TSG blieb offensiv, traf jedoch das Tor nicht. Die Konter des SV waren 2 Mal erfolgreich. Mit einem direkt verwandelten 20-Meter-Freistoß konnte M. Rothmeier auf 5:2 verkürzen. Kurz vor Schluss erzielte der SV nach einem weiteren Konter das 6:2 gegen eine entblößte TSG-Abwehr.

Fazit: Eines der schlechtesten Spiele der TSG in dieser Saison, es fehlte in allen Mannschaftsteilen und auch an der Einstellung. Ein Großteil der Mannschaft erachtete das Training in der Sommerpause als überflüssig. Was schwerer wiegt als die Niederlage, sind die Verletzungen von 2 Spielern, die einige Wochenausfallen werden und damit die Verletztenliste immer größer werden lassen

Aufstellung: Hasler, Funke, Fillinger, König, Biller J., Rosenberger, Rast, Härtl,Rothmeier, Brünnig Th., Krämer, Schwarzmeier, Horn, Brandl.
Torschützen: Brandl, Rothmeier.